Die Mischung machts

Glückauf und Guten Abend, 


heute war ein Tag voller Gegensätze.
Wir begannen bei 35Grad und mit schnellen Autobahnabschnitten um kurz vor halb 11.
Und am Nachmittag waren wir plötzlich auf Schotterwegen unterwegs, standen auf einer Straße die mittlerweile von einem See überflutet ist und fuhren anschließend bei leichtem Regen und nur noch 20Grad über Serpentinenpisten immer der Sonne entgegen!
Unterwegs machten wir eine Mittagspause in einer Plantage mit Pfirsichbäumen und suchten in deren Schatten Schutz vor der brennenden Sonne. Da die Ernte gerade in vollem Gange war, probierten wir auch ein paar frische Pfirsiche.









Nach fast 380km sind wir ca. 19:30 auf einem Camping Platz in der Nähe des Klosters Meteora angekommen.

Für Morgen stehen einige Punkte auf dem Programm. Zum Einen suchen wir eine Werkstatt die unsere Reifen wechseln kann und auch will. Der Reifenservice den wir heute bei unserem Tankstop anfragten hatte spontan keine Lust. 
Zum Anderen muss auch der Kofferträger von Maik endlich geschweißt werden. 
Und zu alledem steht auch noch der Grenzübergang nach Albanien auf dem Plan.
Ihr werdet es ja dann hoffentlich lesen können, was wir davon alles geschafft haben.



Halbzeit!

Glückauf und Jamas!

Unser zweiter Tag in Griechenland begann sehr entspannt. Ausschlafen, Packen und um kurz vor 11Uhr ging es wieder weiter.

Die von Martin hervorragend geplante Route führte uns abwechselnd entlang der Mittelmeerküste, ins Gebirge und durch kleine griechische Dörfer.
Die Straßen waren überwiegend sehr gut asphaltiert und wir hatten sehr viel Spass beim Fahren.
Dadurch wurden allerdings weniger Bilder gemacht.







Wer aufmerksam mitgelesen hat und auch von unseren Reiseplänen im Vorfeld schon wusste, wird sich sicher fragen, was denn aus der Etappe nach Istanbul geworden ist.
Leider mussten wir diese Etappe streichen. Dieser Ausflug hätte uns etwa 3 weitere Tage gekostet und besonders mit Blick auf die letzten Attentate denken wir, dass die Grenzkontrollen noch länger dauern werden.
Auch die nochmals höheren Temperaturen und der dichte Stadtverkehr haben zu dieser Entscheidung beigetragen.
Und um doch noch ein wenig politisch zu werden, kann man sich auch fragen, ob man als Tourist in ein Land reisen muss, in welchem der Präsident gegen Minderheiten in der Bevölkerung Krieg führt nur um seine eigene Macht zu festigen.

Morgen geht es daher weiter in Griechenland in Richtung der Grenze zu Albanien. Den Werkstattbesuch haben wir auch nochmal verschoben.

Für Statistikfreunde hier mal ein paar Kennzahlen unserer bisherigen Reise:

Gefahrene Kilometer: 4015km
Längste Etappe in km: 558km
Längste Etappe in Zeit: 16 Stunden 32 Minuten
Durchschnitt Spritverbrauch: 5,82 Liter/100km
Getankte Liter Benzin: 244 Liter


Willkommen in Griechenland!

Glückauf und καλησπέρα!

Ein neuer Tag, ein neues Land. Wir sind in Griechenland angekommen und verbringen die Nacht auf einem kleinen Campingplatz. Das Mittelmeer war schon in Sichtweite, aber bis ganz  an den Strand haben wir es heute noch nicht geschafft.

Der Morgen begann etwas schleppend. Man merkt doch die Anstrengungen der letzten Tage und so kamen wir erst um 10:45Uhr los.
Der Weg führte uns zunächst weiter die E85 entlang, bis wir in Richtung Chadschi Dimitar Berges abbogen. Was uns dort auf dem Gipfel erwartete, war unbeschreiblich.


Von weitem schien dort ein riesiges UFO gelandet zu sein. Die Sowjets haben hier vor vielen Jahren ein riesiges Bauwerk errichtet, welches nun langsam verfällt. Aber dennoch als Touristenattraktion geeignet ist. Durch eine kleine Öffnung im Mauerwerk kann man auch in das Gebäude gelangen und sich vom Größenwahn des Kommunismus ein Bild machen.
Für uns war dieses Gelände wie ein großer Abenteuerspielplatz.









Nach unserer Pause vor dem Haupteingang des Denkmals ging es weiter in Richtung Griechenland.
Die Straße wurde zusehends besser und besonders die letzten 50km waren wirklich traumhaft. Es ging durch die Gebirgszüge auf bestens asphaltierten Straßen, über die Griechische Grenze und wieder hinunter ins Tal. Nun sind wir auf einem Campingplatz angekommen und lassen den Abend ausklingen.

Für morgen planen wir eventuell wieder einen Werkstattbesucht ein. Der Kofferträger von Maik muss erneut geschweißt werden, dieses mal an einer anderen Stelle.
Und meine Reifen sollten gewechselt werden. Das hatten wir ursprünglich schon für Polen oder die Slowakei geplant, aber seltsamerweise halten die Reifen länger als gedacht.