Da ist das Ding!

 

 

Naja, zumindest die Umrisse kann man aus der Ferne erkennen. Leider hat sich das Wetter über Nacht stark geändert. Unser Ziel, das Buslushda Denkmal, welches von Weitem aussieht wie ein riesiges UFO, versteckte sich in den Wolken.
Aber wir haben es dennoch gefunden!

Unser Tag begann wie immer mit dem Frühstück um 7:30Uhr.
Kurz nach Acht startete dann der V6 und wir fuhren wieder auf den Berg bis zum Fackel Denkmal. Alles für diesen Moment:

 

Von diesem Punkt ging es nur noch zu Fuß weiter. Es lag eine Wanderung von 1km Länge und 160Höhenmetern vor uns.
Der Wind wehte kräftig von der Seite und unsere Beine versanken immer wieder bis zum Knie im meterhohen Schnee.

Oben angekommen freuten wir uns sehr, dass wir unser Ziel erreicht hatten.

 

Leider mussten wir feststellen, dass sich im Vergleich zum Sommer 2015 ein paar Dinge geändert haben.
Ringsum das gesamte Denkmal wurden große Warnschilder angebracht, die damals noch offene Lücke in der Mauer wurde mit Metallplatten verschlossen und verschweißt und es gibt mittlerweile sogar Überwachungskameras an der ehemaligen Einstiegsstelle.
Somit konnten wir leider nicht ins Innere des Gebäudes gehen. Zum Glück hatten wir dieses Erlebnis bereits 2015!

 

 

 

Unsere weitere Reise geht nun Richtung Sofia und von dort aus nach Norden gen Heimat.

Dem Ziel zum Greifen nahe

Endlich am Ziel, oder zumindest dem Ziel schon sehr nahe!

Heute ging es bei schönstem Sonnenschein immer die DN7 entlang von Hermannstadt nach Bukarest.

 

Kurz vor der Großstadt bogen wir ab zur bulgarischen Grenze bei Russe.
Damit überquerten wir zum zweiten Mal die große Brücke über die Donau.
Denn auf unserer Reise in 2015 sind wir genau die gleiche Route gefahren. Es werden Erinnerungen wach.
Damals standen wir bei über 30Grad im Stau, heute rollen wir gemütlich über die Brücke und bestaunen die Eisschollen auf der Donau.
In den letzten Wochen waren hier zweistellige Minusgrade, heute bewegen sich die Temperaturen immer um dem Gefrierpunkt.

 

 

 

Von der Grenze aus ging es direkt weiter zu unserem Reiseziel.
Leider kamen wir dort erst nach Sonnenuntergang an, daher gibt es keine brauchbaren Bilder und ihr müsst euch noch bis morgen gedulden.
Auf dem Weg dorthin dachten wir jedenfalls noch, dass es kein Problem sein sollte den Pass hochzufahren. Denn so hoch lag der Schnee nicht.
Doch als wir uns den Bergen näherten, wurden auch die Schneehöhen höher.

 

 

Wir freuten uns aber sehr, als wir feststellten, dass die Straße von der Südseite aus doch sehr weit befahrbar ist und wir morgen nur eine kleine Wanderung zum Ziel machen müssen.

Die Nacht verbringen wir wieder in einem Hotel in der Stadt Kasanlak, damit wir morgen für den Aufstieg fit und ausgeruht sind.


24 Stunden bis Hermannstadt

Unsere Fahrt ging weiter Richtung Süd-Osten.
Dank Gunnars Frau hatten wir mehr als ausreichend Verpflegung dabei und konnten so unterwegs frühstücken.
Nur für einen Kaffee und die nächste Tankfüllung mussten wir anhalten.
Durch Ungarn fuhren wir weiterhin auf kleineren Straßen in Richtung Debrezin, passierten die Grenze zu Rumänien bei Biharkereszstes und folgten der DN76 bis Deva.

 

Unterwegs machten wir einen Stop bei einem Restaurant welches einen großen Saal hatte, den das Personal gerade für eine Feier vorbereitete.
Das dann um kurz vor 15Uhr die Hochzeitsgesellschaft schon ankam konnten wir ja nicht wissen. 

 

Also verspeisten wir in Ruhe unsere Pizzen und machten uns wieder auf den Weg.
Denn der ist noch immer sehr lang. 

 

Unser Tagesziel Hermannstadt erreichten wir über die Autobahn A1 gegen 18Uhr. Für heute Nacht haben wir uns zwei Zimmer im Hilton genommen. Ganz spartanisch und entbehrungsreich eben, wie immer ;-)

 

Insgesamt sind es bisher 1440 Kilometer und es sollen noch einige mehr werden.
Morgen geht es dann weiter Richtung Bulgarien.