Einmal von Allem etwas bitte...

Heute war wirklich alles dabei!
Sonne, Regen, Bergauf, Bergab, Links, Rechts, Schotter, Asphalt und Wasserdurchfahrt!

Ein unglaublich abwechslungsreicher Tag geht in einer Herberge zu Ende, welche wir auf Gut Glück angesteuert haben.
Der Name Casa Rustica klang gut und es wurde noch besser als erwartet.
Die Zufahrt geht durch einen Fluss und der Besitzer ist totaler Offroad-Fan und hat uns super freundlich empfangen!
Obwohl alles ausgebucht war, hat er eine Hütte schnell in Ordnung gebracht und an uns vermietet.

Heute Morgen ging es vom Dracula Camping Platz erst etwas später los und das obwohl wir uns gegen Zelt und für die Hütte entschieden haben. 
Die Fahrt ging Richtung Süd-West mit dem Ziel Transalpina. Dabei mussten wir ein stark touristisch orientiertes Gebiet passieren, was bei Temperaturen von fast 30°C nicht so angenehm war.
Als wir diesen Abschnitt hinter uns hatten wurde die Fahrt wieder angenehmer und wir näherten uns dem Ziel.
Leider wurden wir auch heute im Gebirge vom Regen überrascht. Den ersten Schauer überbrückten wir mit der Mittagspause.
Vor dem Zweiten schlüpften wir in unsere Regenkombis und fuhren weiter.
Die Transalpina führte uns durch tiefe Waldgebiete und entlang großer Stauseen und eines Flusses. 
Es ging immer von einer Kurve zur Nächsten und am Ende kam die Sonne wieder raus und trocknete unsere Motorradkombis.

Die Suche nach einer Unterkunft führte uns in ein kleines abseitsgelegenes Dorf zur Casa Rustica Mada. Zunächst haben wir diese nicht gefunden, bis uns ein paar Bauern darauf hinwiesen, durch den Fluss zu fahren.
Und schon waren wir wieder nass! Aber es hat sich gelohnt und wir werden sicher noch einmal hierher kommen um eine der zahlreichen Off-Road Touren auszuprobieren.
































TRANSFAGARASAN!

Eigentlich bräuchte ich gar nicht mehr schreiben.
Es war wieder einmal ein Fest!
Auch wenn die Nordaufahrt im oberen Teil in den Wolken versteckt war, die Abfahrt auf der Südseite war unglaublich!

Der Morgen begann mit dem Packen der Zelte und unsere kleinen Fans kamen zur Verabschiedung noch einmal bei uns vorbei.

Unser Weg führte uns dann weiter in die Karpaten und zur Transfagarasan! Eine der schönsten Straßen der Welt!
Schon unterwegs hatten wir einige Schauer zu passieren, das große Unwetter haben wir aber immer umfahren.
Rechts und Links und teilweise auf der Straße stand das Wasser. 

Morgen wird es wahrscheinlich wieder besser und sonniger. Dann werden wir die parallel Straße zur Transfagarasan befahren: die Transalpina.




























Do Pobachennya Ukrayina

Es braucht schon mehr als 3 Polizisten die unsere Papiere kontrollieren um uns die unglaublich positiven Eindrücke der letzten Tage zu nehmen.
Heute hieß es aber dann doch: Auf Wiedersehen Ukraine!
Es war sehr schön und wir kommen auf jeden Fall wieder!

Der Morgen begann für unsere Verhältnisse relativ früh, dennoch dauerte es länger als gedacht bis alle Schlafsäcke und Zelte wieder verstaut waren.
Fahrtechnisch gesehen ging es gleich mit einem Highlight los: Den Berg den wir gestern runter gefahren sind, ging es heute wieder rauf!

Danach sollte es eine entspannte Strecke bis zur Grenze werden. Jan hatte aber ein paar kleine Nebenstraßen mit eingeplant und das Wetter überraschte uns mit einem Regenschauer der die Piste recht schlammig werden ließ.

Danach fuhren wir durch einen Ort und an einer Polizeikontrolle vorbei. Offenbar fanden die Polizisten unsere Motorräder interessant genug um uns zu folgen: Eimal Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!
Die Diskussion war teilweise etwas sukril, da die Beamten unsere Führerscheine nicht richtig lesen konnten und nur Dank der internationalen Führerscheine verstanden, dass wir tatsächlich die großen Motorräder fahren dürfen. Da Jan seinen verloren hatte, musste wir Ihnen das noch mehr erklären.
Irgenwann waren die Polizisten es offenbar leid mit uns weiter Ihre Zeit zu verbringen und nach ca. 20min durften wir weiterfahren.

Auf zur Grenze und nach Rumänien.
Die Ausreise aus der Ukraine dauerte aufgrund des großen Andrangs etwa eine Stunde, verlief aber ohne Probleme.
Die Einreise in Rumänien war ebenfalls schnell erledigt. Dennoch ist es jedes Mal ein komisches Gefühl, an der Grenze zu warten und nicht zu wissen, was genau passieren wird.
Je nachdem wie die Grenz- und Zollbeamten gelaunt sind, kann es ja auch mal etwas länger dauern.

Unsere weitere Fahrt ging in Richtung der Karpaten! Endlich wieder Berge und Kurven!
Die Landschaft ist fantastisch und das Fahren macht trotz der vom Regen nassen Straßen viel Spaß.

Für heute Nacht haben wir unsere Zelte auf einem Platz aufgeschlagen, auf welchem gerad ein Ferienlager statt findet. Die Kinder haben uns bei der Einfahrt mit euphorischem Jubel empfangen. Endlich mal eine Begrüßung wie wir sie erwarten ;-)
Überhaupt gibt es in Rumänien wieder sehr viele Menschen, welche uns Grüßen und sich wirklich freuen, wenn wir durch ihren Ort fahren.

Morgen geht es weiter zur Transfagarassan! Eine der schönsten Straßen der Welt, welche wir auch 2015 schon einmal gefahren sind.
Hoffentlich hält das Wetter durch, denn aktuell sind Regenschauer und Gewitter gemeldet.