Es wird heiß...

und immer heißer!
  
Heute Morgen starteten wir nach dem Frühstück in unserer Pension und machten 50 Meter später schon wieder die Motoren aus.
Tanken war angesagt, denn schließlich hatten wir am Abend zuvor die Motorräder fast leer gefahren.

Anschließend sollte es zu einer kleinen Sonderprüfung gehen, welche wir 2015 bereits gefahren sind. Damals war die Fahrt über den Berg noch eine Schotterpiste, heute ist alles neu asphaltiert. Aber auch das hat viel Spaß gemacht!
Nach dem Grenzübergang zu Ungarn, an welchem übrigens tatsächlich noch trotz EU die Pässe kontrolliert werden, wurde es sehr eintönig.
Es ginf durch das Flachland auf dem Weg zur Hohen Tatra in der Slowakei.
Die Temperaturen stiegen immer weiter bis auf über 30°C und fielen nur kurzzeitig als wir durch eine Region fuhren in welcher es kurz zuvor geregnet hatte und die Sonne noch von den Wolken verdeckt war,

Je Näher wir der Slowakei kamen, um so besser wurde die Strecke. Endlich wieder ein paar Kurven und Landstraßen.
Zuvor ging es oft nur durch Ortschaften.

Nun sind wir auf einem Campingplatz und haben eine kleine Hütte bezogen.
Jetzt wird der Plan für die Heimreise in den nächsten Tage gemacht.







Ein Tag voller Prüfungen

Nach dem guten Frühstück in unserer Unterkunft ging es direkt in die erste kleine Sonderpüfung: Die Zufahrt wurde durch den Regen in der Nacht noch schlammiger und der Bach breiter und tiefer.
Wir haben diese Prüfung alle erfolgreich geschafft! Naja und die Füße waren dann auch wieder nass.

Die weitere Fahrt führte uns auf sehr schmalen Straßen durch ein schönes Tal und zur zweiten Sonderprüfung des Tages: eine sehr steile, ausgewaschene Bergaufpassage mit groben Schotter und Fels.
Diese Prüfung haben wir fast alle erfolgreich geschafft. Das Ergebnis seht ihr unten in den Bildern... (die Aufnahme täuscht etwas, da es der Blick bergab ist).
Nach dem Aufrichten der blauen KTM und dem Aufstieg mit dem Gepäck war und allen erstmal richtig warm. Auch, weil wir vorsorglich die Regenkombis zum Teil anhatten... und diese dann doch nicht gebraucht haben.

Weiter ging es mit einer Spezial-Prüfung zum Thema Maximale Reichweite mit einer Tankfüllung. Diese hatte die weiße KTM verloren indem sie nur noch halb Gas angenommen hat. Also wurden bei Jan, Robin und mir die Tanks mit ein paar Litern Sprit aufgeüllt und zur nächsten Tankstelle gefahren. 

Weiter ging es durch die Wälder der Karpaten und entlang eines Stausees.
Unsere Mittagspause machten wir an einem sehr schönen Rastplatz im Wald.

Auf dem Weg zum heutigen Ziel kam die nächste Sonderprüfung: Bergrennstrecke mit extra breiten Straßen und Überholspuren! Einfach fantastisch!

Als letzte Sonderprüfung stand nochmals ein Reichweitentest auf dem Programm. Bis zur Unterkunft sind wir in den Grenzbereich der Reserve gefahren. Aber es ging kein Motor aus... 
Nun sind wir bei einer Pension bei welcher wir auch 2015 schon waren und Zelten wieder im Garten. 

Morgen geht es weiter durch Ungarn und in dir Slowakei.

























Einmal von Allem etwas bitte...

Heute war wirklich alles dabei!
Sonne, Regen, Bergauf, Bergab, Links, Rechts, Schotter, Asphalt und Wasserdurchfahrt!

Ein unglaublich abwechslungsreicher Tag geht in einer Herberge zu Ende, welche wir auf Gut Glück angesteuert haben.
Der Name Casa Rustica klang gut und es wurde noch besser als erwartet.
Die Zufahrt geht durch einen Fluss und der Besitzer ist totaler Offroad-Fan und hat uns super freundlich empfangen!
Obwohl alles ausgebucht war, hat er eine Hütte schnell in Ordnung gebracht und an uns vermietet.

Heute Morgen ging es vom Dracula Camping Platz erst etwas später los und das obwohl wir uns gegen Zelt und für die Hütte entschieden haben. 
Die Fahrt ging Richtung Süd-West mit dem Ziel Transalpina. Dabei mussten wir ein stark touristisch orientiertes Gebiet passieren, was bei Temperaturen von fast 30°C nicht so angenehm war.
Als wir diesen Abschnitt hinter uns hatten wurde die Fahrt wieder angenehmer und wir näherten uns dem Ziel.
Leider wurden wir auch heute im Gebirge vom Regen überrascht. Den ersten Schauer überbrückten wir mit der Mittagspause.
Vor dem Zweiten schlüpften wir in unsere Regenkombis und fuhren weiter.
Die Transalpina führte uns durch tiefe Waldgebiete und entlang großer Stauseen und eines Flusses. 
Es ging immer von einer Kurve zur Nächsten und am Ende kam die Sonne wieder raus und trocknete unsere Motorradkombis.

Die Suche nach einer Unterkunft führte uns in ein kleines abseitsgelegenes Dorf zur Casa Rustica Mada. Zunächst haben wir diese nicht gefunden, bis uns ein paar Bauern darauf hinwiesen, durch den Fluss zu fahren.
Und schon waren wir wieder nass! Aber es hat sich gelohnt und wir werden sicher noch einmal hierher kommen um eine der zahlreichen Off-Road Touren auszuprobieren.